Jagen als Hobby

 

War das Jagen seit Anbeginn der Menschheit ein wichtiger Bestandteil des Lebens und sicherte das Überleben durch die Beschaffung von Nahrung, so hat sich der Stellenwert bis heute enorm geändert. Für die Bevölkerung gilt das Jagen lediglich als Hobby, welches nicht unumstritten ist. Das Töten der Wildtiere durch eigene Hand wird bei vielen Menschen als rigide angesehen. Befürworter der Jagd begründen das Handeln mit dem Schafen eines Gleichgewichts der Population im Wald, sodass weit-führende Forstschäden und die Einwanderung der Tiere in Dörfer und Städten verhindert werden sollen.

 

Voraussetzung der Ausübung des Jagd- Hobbys

 

Zur Berechtigung der Ausübung der Jagd ist Besitz eines Jagdscheines grundlegend. Um diesen zu erhalten muss sich der künftige Hobby- Jäger, der ein Mindestalter von 16 Jahren erreicht haben muss, einer intensiven Schulung unterziehen. Hier muss er sich in den Fachrichtungen Ökologie, Jagdrecht, welches die Basis der Ausübung der Jagd darstellt, Waffenkunde und Land- und Waldbau in einem theoretischen, sowie einem praktischen Teil qualifizieren. Ebenfalls ist ein umfängliches Equipment nötig, um die Jagd schonend und erfolgreich ausüben zu können.

 

 

Offizielle Jagdgebiete

 

Auch mit dem Besitz des Jagdscheines muss sich der Hobby- Jäger an die angewiesenen Jagdgebiete und die Zeiten, in denen Wild gejagt werden darf halten. Es handelt sich hierbei stets um Waldgebiete, die fernab von befriedeten Gebieten, also der Nähe zu besiedelten Gebieten, liegen. Ein Jäger kann sein Jagdgebiet auch an einen Jagdpächter vergeben, der seinen Jagdschein bereits seit drei Jahren besitzen muss. Zur Planung einer Jagd wird der Jäger im Vorfeld einen Reviergang vornehmen, um das Wild in Augenschein zu nehmen.

 

 

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